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Jiddisches und Jüdisches Die Jüdin von Toledo Ein Abend mit Heinrich Heine Voices of Israel Aus Theresienstadt



Die Jüdin von Toledo

Spanische und Sephardische Musik
des Mittelalters

Alfonso X „der Weise“ machte seinen Hof im Toledo des 13. Jahrhunderts zu einem Treffpunkt für Christen, Juden und Muslime aus ganz Europa, mit regem Austausch auf vielen Gebieten in Kunst und Wissenschaft. Aber war es nur sein Wissensdurst, der Alfonso so weltoffen und tolerant machte? Eine alte Geschichte mag auch ihren Teil daran haben: die legendäre Liebe seines Urgroßvaters zu der schönen Raquel, der „Jüdin von Toledo“.
Mit dem Programm Die Jüdin von Toledo erfüllt sich ein langjähriger Wunsch von Altistin Elizabeth Neiman und Harfenistin Judy Kadar: Musik vom Hofe Alfonsos (Cantigas de Santa Maria und Cantigas de Amigo) und Lieder der Sephardim, der spanischen Juden, deren mündlich überlieferte Gedichte und Musik ihre Wurzeln im Mittelalter haben, gemeinsam aufzuführen. Durch die Musik wollen wir an diese Zeit des seltenen harmonischen Zusammenlebens in einer einzigartigen Welt, in der sich Elemente arabischer, jüdischer und christlicher Kulturen wiederfanden, erinnern. Sie könnte uns heute noch Vorbild sein

COLLAGE – forum für frühe musik berlin : die ungarische Pionierin der historischen Harfe, Judy Kadar (Dozentin u.a. am Amhearst Early Music Festival), Klaus Sonnemann (Berlin), Schalmeien und historische Flöten und Achim Blasejewsky (Berlin), Saitentrommel, Fidel und Perkussion musizieren seit über zehn Jahren zusammen. Mit Elan, Liebe zum Detail, einer reichen Auswahl von zeitgemäßen Instrumenten und tiefen Kenntnissen der mittelalterlichen Musikkultur, die auch die Improvisationskunst schätzte, gestalten sie lebendige Konzerte voller Farben und Leidenschaft.

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Pressestimmen:
"Weltreligionen musikalisch vereint
...Bei den Zuschauern war es wohl Liebe auf den ersten Blick gewesen. So engagiert gespielt und mit offensichtlicher Liebe zum Detail offeriert, machte alles hellhörig für die exotische Novität...
Sonnemann befreite den Klang der Schalmei von jeder Schroffheit; herrlich leicht bis silbrig setzte er die zum Teil brillant aufspielenden Blockflötenstimmen ein. Fazinierend geradezu die immer wieder überraschend neuen Nuancen, mit der Neiman ihre Alt-Stimme einzusetzen vermochte... Textgestaltung in bester Potenz. Der begeisterte, lang anhaltende Schlußapplaus im gut besuchten Schlosstheater wurde mit mehreren Zugaben belohnt." WAZ

Hörproben:

A la una (seph. trad)



Adío (seph. trad.)

Ondas do Mar
Martin Codax

Rosa das Rosas (Cantigas de Santa Maria)

"Mittelalterliche Musik durchflutete die Kirche... verwoben zu einer Zeitreise, die dem Publikum das hier und jetzt vergessen ließ. Die Musiker ver- und bezauberten mit ihrem Programm... eine breitgefächerte Palette von sanft melancholisch bis tänzerisch mitreissend... Sichtliche Freude und eine tiefe Verbundenheit zur mittelalterlichen Musik einerseits, die musikalische Harmonie innerhalb des Quartetts anderseits, sorgte für eine wunderbare Atmosphäre... langer, anhaltender Applaus"
Die Rhein-Pfalz