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Jiddisches und Jüdisches Die Jüdin von Toledo Ein Abend mit Heinrich Heine Voices of Israel Aus Theresienstadt



Ein Abend mit Heinrich Heine




Mit Gottfried Herbe, Rezitation

Schlechtes Wetter
R.Strauß

Heines Lieder, Gedichte und Prosa.
Vertont von Brahms, Hensel, Liszt, Mendelssohn, Meyerbeer, Pfitzner, Schubert, Schumann, Strauß, Wieck

Lieder von 11 Komponistinnen und Komponisten: Bekanntes und beliebtes wie Mendelssohns "Auf Flügeln des Gesanges" oder Schuberts "Doppelgänger", aber auch kostbare Raritäten wie Pfitzners "Wasserfahrt" oder Klara Wiecks "Loreley".
Moderiert wird der Abend durch Heines eigene Worte - geistreich, lyrisch, bissig - vielseitig wie der Dichter und Kritiker selbst.
Das Programm ist im Auftrag des Aktives Museums Wiesbaden mit Unterstützung vom Hessischen Staatstheater

Pressestimme:
"Funkelndes Juwel
Mit zart fragendendem Blick ins Publikum tastet sich Gottfried Herbe durch den Raum und sinniert: "Ich weiss nicht, was soll es bedeuten...?" Mit berückend schönen "Sirenenklängen" antwortet Elizabeth Neiman, entfaltet unter excellenter Pianobegleitung von Roland Bittmann das "Reiselied".
Das Aktive Museum Wiesbaden hatte mit "Heinrich Heine zum Geburtstag" ein rares Juwel mit funkelndem Glanz angeregt. Kompliment an das Fingerspitzengefühl der Mitwirkenden, die einen klug dramatisierten Spannungsbogen von der Lorelei bis zum Tod, der "kühlen Nacht", entwarfen.
Staatstheater- Schauspieler Gottfried Herbe erwies sich als begnadeter Rezitator, der mit traumhafter Sicherheit und ausdrucksvoller Mimik den passende szenischen Tonfall traf. "Auf Flügeln des Gesangs" schwebend, entführte Elizabeth Neiman mit ihrem kultuvierten Mezzosopran voll natürlich wirkendem Strahlklang in andere Welten. Auch die hervorragende Textverständlichkeit, unaufdringlich mit verinnerlichter Gestaltung und emotionaler Erzählkraft ohne störendes Pathos gepaart, verdient Anerkennung. Ein Glücksfall auch die sympathisch uneitle Begleitung durch den ausgezeichneten Pianisten Roland Bittmann, der aufhorchen ließ und den Wunsch nach einem Solokonzert weckte.
Das feinsinnige Zusammenspiel des Trios bewirkte eine selten zu erlebende, unglaublich dichte Atmosphäre. Das Publikum atmete geradezu mit und ließ vor dem herzlichen Applaus den verklingenden Tönen von Text und Musik den jeweils gebührenden Raum zum Nachhallen. Heinrich Heine hätte der beglückend stimmige Abend, dem viele Wiederholungen zu wünschen sind, sicherlich gefallen. "
Wiesbadener Tagblatt